Planungsdokumente: pmsmoke2026.03 mit Hanjo

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Angrenzende Bebauungspläne

Das Plangebiet grenzt im Norden unmittelbar an den Geltungsbereich des Bebauungsplans Hamburg-Altstadt 34 / HafenCity 2 vom 4. Dezember 2007 (HmbGVBl. S. 413), im Westen an die Geltungsbereiche der Bebauungspläne HafenCity 9 vom 11. September 2018 (HmbGVBl. S. 298) und HafenCity 6 vom 27. März 2018 (HmbGVBl. S. 71). Für den Bereich südöstlich des Plangebiets wurde der Bebauungsplan HafenCity 11 am 23. Dezember 2014 festgestellt (HmbGVBl. 2015 S. 1).

3.3. Angaben zur Lage und zum Bestand Lage und Größe des Plangebiets

Das 14,8 ha große Plangebiet wird im Norden von Brooktorhafen und Ericusgraben, im Osten vom Fernbahnbogen, im Süden von der Versmannstraße bzw. dem Baakenhafen und im Wes- ten von der Shanghaiallee begrenzt. Über die Hauptverkehrsstraßen Shanghaiallee und Vers- mannstraße ist das Plangebiet an die Innenstadt und den übergeordneten Straßenverkehr an- geschlossen.

Raumtypologie und Relief

Das Plangebiet ist Teil des Grasbrooks, einer durch die historisch überformten verschiedenen Hafenbecken gegliederten Insel im Urstromtal der Elbe. Das ehemalige Marschgebiet des Grasbrook ist zum Schutz gegen Hochwasser überwiegend zwischen 1850 und 1910 mit Bag- gergut aus der Elbe aufgeschüttet worden. Unterhalb der Aufschüttung und anderen anthro- pogenen Auffüllungen wie z.T. Bauschutt, liegt eine Abfolge von organischen Weichschichten wie Klei, Torf und Mudden.

Brooktorhafen, Ericusgraben (ehemals Neuer Nord Canal) und Baakenhafen entstanden Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts durch Aushub des Grasbrooks. Die Kaimauern der Hafenbe- cken entsprachen in Zuschnitt und Höhenlage den hafenwirtschaftlichen Ansprüchen der In- dustrialisierungsphase des 19. Jahrhunderts.

Das Relief des Plangebiets weist Höhen zwischen 4,5 m über Normalhöhennull (NHN) und 8,1 m über NHN auf. Durch den Bau der Shanghaiallee und der Korea- und Stockmeyerstraße auf Hochwasser geschütztem Niveau von mindestens 7,5 m über NHN sind in den Randbereichen der Straße Böschungsflächen zum Ausgleich des Geländeversprungs entstanden. Es ist von den markant in das Gelände eingeschnittenen Hafenbecken bestimmt mit durchschnittlichen Tiefen von 5,5 m bis 7,5 m unter NHN, wobei der Anteil der Flachwasserbereiche im Magde- burger Hafen gegenüber dem Brooktorhafen deutlich erhöht ist.

Die Kaizonen liegen auf einer Höhe von ca. 4,3 m bis ca. 5,7 m über NHN. Aus Gründen des Hochwasserschutzes ist es notwendig, die Flächen in der HafenCity auf ein Niveau von min- destens 7,5 m über NHN aufzuhöhen. Die Kaizonen im Süden des Plangebiets werden auf dem heutigen Niveau belassen. Im Norden am Brooktorhafen bildet das bereits gebaute Ge- bäude westlich des Lohsepark und nördlich der Koreastraße die neue Uferwand des Gewäs- sers. In gleicher Weise wird das geplante Gebäude östlich des Lohseparks und nördlich der Koreastraße die neue Uferwand ausbilden. Im Uferbereich des Lohseparks zwischen den bei- den Gebäuden wurde eine begrünte Böschung mit Schilfpflanzung und Flachwasserbereich zum Ericusgraben angelegt. Die Grünfläche des Lohseparks wurde mit Ausnahme des Lohse- platzes und der zum Gedenkort führenden Fuge auf ein Niveau von 6,5 m über NHN aufge- höht.

Die Überseeallee und die Shanghaiallee sind Bestandteil des 2. Rettungswegs der HafenCity und bereits auf ein Niveau zwischen 7,5 m über NHN und ca. 8,2 m über NHN gelegt worden. Die ebenfalls zur Erschließung erforderlichen Straßen Stockmeyerstraße, Steinschanze, Ko- bestraße, Am Lohsepark, Am Hannoverschen Bahnhof und Yokohamastraße werden auf Hochwasser geschütztes Niveau von mindestens 7,5 m über NHN gelegt.